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Diverse Berichte aus z.B. Megaphon, Wochenspiegel, ...

Eltern auf der Matte

Eltern auf der Matte

Da sitzen sie dann immer, freitags nachmittags, und schauen ihrem Nachwuchs bei den ersten Wurfübungen zu, passen voll Sorge auf, dass den Kleinen nichts passiert und sind auch sonst ganz eifrig, aufgeregt und interessiert. Die Eltern der Judokas sind schon ein interessantes Völkchen. Um ihnen einmal etwas ganz Besonderes zu bieten und ihnen die Möglichkeit zu geben, am eigenen Leibe zu erfahren, wie es ihren Kindern auf der Matte ergeht, konnten die Nachwuchsjudokas ihre Eltern am letzten Samstag im August auf die Matte einladen.

Wie gesagt, die Judoka-Eltern sind ein besonderes Völkchen und tatsächlich trauten sich um die 25 Eltern in alten Judoanzügen oder auch Trainingshosen und T-Shirt auf die Matte. Und dazu kamen die stolzen Kinder, die endlich auch ihren Eltern ganz praktisch zeigen konnten, was sie alles können. Was sich anfänglich wie ein Riesengewusel ausnahm, bekam unter der Leitung von Dirk Henke und Sven Dillmann sehr schnell eine Struktur. Am Anfang des Aufwärmens waren die Bewegungen noch ein wenig unbeholfen, aber bald schon balgten sich Eltern und Kinder bei dem Versuch, einen Medizinball zu ergattern und zu schützen.

Hatten einige Eltern gehofft, es würde nicht anstrengend, so waren doch jetzt schon die ersten Schnaufer zu hören, was aber dem Ehrgeiz keinen Abbruch tat. Ganz im Gegenteil. Mit großem Engagement wurden Mitstreiter von der Matte gezogen, wurden Positionen verteidigt. Die Stimmung war hervorragend, als es dann an die erste echte Judowurftechnik ging, den O-soto-otoshi. Geduldig und engagiert studierten alle Eltern diese Technik, unterstützt von ihren eigenen Kindern als persönliche Trainer. Durch das kontrollierte und unterstützte Fallen ging die Übung eher sanft vonstatten. Und wenn man den Gegner, wenn auch nur in der Übung, schon auf dem Boden hat, so lernten alle zusätzlich noch einen Haltegriff, um die Kinder oder auch die Eltern dort zu halten, wo man sie gerade hin“geworfen“ hatte. Am Ende waren nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern stolze Judokas, als sich alle aufgereiht kniend in der kurzen Abschlusszeremonie würdig mit dem traditionellen Judogruß „Rei“ von der Matte verabschiedeten.

Die gute Laune dieses gemeinsamen Erlebnisses in der Halle trug dann auch hinüber zum Grillfest der Judo-Abteilung am Zeisbuschweg. So viel hatte sich die Judo-Abteilung selten zu erzählen und Würstchen und Getränke waren mehr als verdient. Wie gesagt, Judoka-Eltern sind ein besonderes Völkchen. Einige von ihnen stehen jetzt schon selber auf der Matte mit den übrigen Erwachsenen des Vereins und tragen den Spaß weiter. Und möglicherweise kommen noch weitere hinzu, die sich von der Herausforderung und dem Spaß am Judo anstecken lassen.
Christian Pullen, September 2015

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